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Ich habe oft lange Telefongespräche mit Hilda geführt.. Hilda war nach einem Schlaganfall halbseitig gelähmt, saß im Rollstuhl. Trotzdem war sie immer humorvoll und schlagfertig, ertrug ihr Schicksal mit Geduld. Zuletzt zerstörte ein zweiter Schlaganfall ihr Sprachzentrum. Hilda, die so gerne mit Menschen redete, konnte nicht mehr sprechen. Trotzdem rief Edi jeden Tag Hilda an und erzählte ihr vom kleinen Katzen -Mädilein, auch Popper genannt und Hilda lachte am anderen Ende der Leitung, wenn die Katze in den Hörer miaute und so Hilda grüßte. Edi und Mädi sagte Hilda, diese beiden Worte brachte sie ohne größeren Probleme heraus. Für Edi waren dies bewegende Momente und Edi und Mädi waren auch die letzten Worte Hildas, bevor sie für immer die Augen schloss und friedlich einschlief. Ich bin so traurig, dass Hilda nicht mehr unter uns ist .Alexander erzählte mir, als er Hilda in Engelhartszell einmal besuchte und Hilda noch kein Pflegefall war bemerkte er, dass Hilda immer einen Riesen-Appetit hatte und wenn Monika und Edi mit Hilda essen gingen, sagte der Wirt bei der Begrüßung gleich: "Für Hilda-wie gehabt- 2 Portionen !" und Hilda lachte und war glücklich. Hilda wird uns immer als einer der liebenswertesten Menschen in Erinnerung bleiben.
Astrid und Alexander aus Bürs, Vbg, 2024-02-04