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Was die Erde dir geliehen, fordert sie schon jetzt zurück. Naht sich mir vom Leib zu ziehen sanft entwindend, Stück für Stück. Um so mehr als ich gelitten umso schöner wurd die Welt. Seltsam, dass, was ich erstritten sachte aus der Hand mir fällt. umso leichter, als ich werde umso schwerer traf ich mich. Kannst du mich, du feuchte Erde nicht entbehren? – Frag ich dich. “Nein, ich kann dich nicht entbehren muss aus dir einen anderen baun. Muss aus dir einen anderen nähren, soll sich auch die Welt anschaun. Doch tröste dich in Ruh’ auch der andere bist Du.”
Trauig, 2020-04-27